Ærøskøbing auf Ærø – Ferienhaus in Dänemark genießen

Ein Besuch der mittelalterlichen Stadt Ærøskøbing auf Ærø wird Sie in die Märchenstadt Dänemarks führen. Der malerische Charme der Kleinstadt und ihre stimmungsvolle Lage auf der kleinen Ostseeinsel hat ihr den zauberhaften Beinamen eingebracht. 

 

Ærøskøbing - Ferienhäuser bei Vester Strand

Die wundersam beschauliche Kleinstadt Ærøskøbing – zu Deutsch auch Ärösköping – blickt auf rund 750 Jahre Bestehen zurück. Die Stadt liegt mittig an der nordöstlichen Küste der Insel Ærø, etwa 77 km von Svendborg auf der Insel Fünen entfernt.

 

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Auf der Strecke pendelt auch eine Fähre hin und her, die Sie für eine erlebnisreiche wie komfortable Überfahrt nutzen können. Aufgrund der wertvollen Historie steht der dänische Ort mit vielen seiner warmherzig verzierten Häuser unter Denkmalschutz. Darüber hinaus wurde das dänische Städtchen mit einem Preis ausgezeichnet. 

Ærøskøbing Europa-Nostra-Preis

Im Jahr 2002 wurde die Stadt Ærøskøbing für ihr Kulturerbe mit einer renommierten Auszeichnung geehrt, dem Europa-Nostra-Preis. Der bemerkenswerte Einsatz der Anwohner und der Stadt zur Erhaltung des Wohnorts spiegeln sich im liebevoll gepflegten Stadtbild wider. Der mittelalterliche Charakter Ærøskøbings, in Kombination mit den filigranen Verschönerungen an Türen und Häuserfassaden, tritt eindrucksvoll in Erscheinung. Hier bieten sich etliche Fotomotive im Hafenstadt-Flair an, die Ihre Reise unvergesslich machen.   

Stadt mit Herz 

Der Besucher merkt sofort, wie viel der Ort seinen Einwohnern bedeutet. Wo andere sprichwörtlich das Herz auf der Zunge tragen, tragen in diesem dänischen Städtchen die Menschen ihr Herz an der Tür. Mit kunstvollem Anstrich in kräftigen Farben strahlen die Stadthäuser nahezu um die Wette. Reizvolle Fachwerkhäuser, geschwungene Eisengeländer, originelle Handläufe und üppig in die Höhe strebende Stockrosen runden das attraktive Erscheinungsbild zusätzlich ab. Wer Ærøskøbing besucht, läuft über das Straßenpflaster durch anmutige Straßengässchen hindurch. Hübsche Strandhütten bieten den Erholungssuchenden ein willkommenes Plätzchen geschützt vor Wind und Wetter. Ihrer Verantwortung für das Bestehen der mittelalterlichen Charakteristik sind sich die Einheimischen, wie es augenscheinlich der Fall ist, bewusst. Wer sich auf die etwa 90 km² große Insel Ærø begibt, wird von der offensichtlichen Pflege der Häuschen und Infrastruktur begeistert sein. Diese Achtsamkeit der freundlichen Bewohner ist es, die der Inselstadt in der dänischen Ostsee diese warmherzige Persönlichkeit verleiht und von anderen überlaufenen Reisezielen deutlich abhebt. 

 

Ein beliebter Inselort

Ærøskøbing nimmt heute wirtschaftlich betracht eine lokale Bedeutung ein. Früher galt das Städtchen ganz klar als Mittelpunkt der verhältnismäßig opulenten Insel. Über weiterführende Gebiete erstreckte sich das Handelszentrum allerdings nicht. Die dänische Hafenstadt hat sich mittlerweile zu einer beliebten Destination für Touristen gemausert, die einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Gemeinde leistet – die Einwohnerzahl dagegen verbucht sinkende Zahlen. Etwa 940 Anwohner leben in dieser schönen Ostseestadt.

Die dänische Hafenstadt Ærøskøbing auf Ærø

Ein Hafen steht für lebhaftes Treiben und maritimes Kolorit. Die Stadt Ærøskøbing nennt gleich zwei Häfen ihr Eigen und unterhält einen Fischereihafen sowie einen Yachthafen. Im letzteren stehen einige Liegemöglichkeiten für entsprechende Schiffe zur Verfügung, die einen idealen Ausflugsort für private Schifffahrten darstellen. Der Blick auf den Hafen und seine auf Hochglanz polierten Yachten eröffnet einen Anblick, der so manche Besucher in Verzückung geraten lässt. Auf der anderen Seite hält der Fischereihafen dagegen, der mit seinem pittoresken Flair in nichts nachsteht. Den typischen Hafengeruch in der Nase schlendern Sie gemütlich über den Steg und betrachten sich die großen und kleinen Boote einmal aus der Nähe. Auch Segelschiffe lassen sich hier genauer bewundern. In der Sommerzeit wird es zwar erfahrungsgemäß Andrang geben, wenn die Besucher und Segler ambitioniert in See stechen, das tut dem entspannten Klima jedoch keinen Abbruch. Wird der Platz im Hafen doch zu knapp, kann man auf die Revkrog-Bucht im Westen von Ærøskøbing ausweichen und dort ankern. Diese Bucht eignet sich besonders gut, wenn der Wind südliche oder auch westliche Richtung verbucht. Da der Schutz an dieser Bucht aber nicht übermäßig groß ausfällt, liegen die Boote bei größerer Windstärke nicht ganz so ruhig. 

Feuer in Ärösköping

Die geschichtlichen Vorkommnisse haben den heutigen Zustand auf nachhaltige Weise geprägt. Im Jahr 1629 ist ein verheerendes Feuer im Ort Ärösköping ausgebrochen, dem ganze 44 Häuser und Gehöfte zum Opfer fielen. Dem verhängnisvollen Vorfall ist es anzurechnen, dass kaum mehr Bauten aus jener damaligen Zeit erhalten sind. Ungefähr fünfhundert Jahre nach dem Großbrand wurde der Entschluss gefasst, sämtliche Neubauten mit Ziegeldächern zu bestücken. Noch heute sind es diese roten Ziegeldächer, die von oben betrachtet dominieren. Im Kontrast dazu blitzen die zahlreichen weißen Schornsteine als farblich auffälliges Muster hervor. Ihre Wasserversorgung bezog die Stadt lange Zeit mit Hilfe von Wasserpumpen und Brunnen mitten in der Stadt. 

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es?

  • Kirche besichtigen – Eine Sehenswürdigkeit vor Ort bietet sich zum Beispiel mit der Stadtkirche in Ærøskøbing an. Diese Kirche wurde im Jahr 1756 bis 1758 errichtet. Sie diente als Ersatz für eine Kirche aus dem Mittelalter, von der man sich aufgrund von Baufälligkeit getrennt hatte. Doch konnten ein paar Elemente erhalten bleiben, wie das Taufbecken aus dem Jahr 1200 sowie die Kanzel von 1634 – Bei der Kanzel handelte es sich um ein Geschenk des damaligen Herzog Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Dieser hatte zu diesem Zeitpunkt das Gråsten-Amt erworben. Ein Jahr zuvor war dem Herzog das Erbe zuteil geworden: die vom Handel geprägte Stadt Ærøskøbing und darüber hinaus das von steilen Küsten und steinigen Stränden gekennzeichnete Voderup. Als Altarbild wurde eine Reproduktion eines Eckerberg-Bildes aus der Frauenkirche im fünischen Svendborg ausgewählt. Für die farbliche Gestaltung in der Kirche erhielt Einar V. Jensen freie Hand, die er weiterhin mit Blumenmotiven ausschmückte. Der Kirchenraum wurde von diesem Kirchenmaler im Zuge der gründlichen Restaurierungsarbeiten im Jahr 1950 maßgeblich ausgestaltet. Besuchen Sie daher doch einmal die Kirche, vielleicht haben Sie Glück und kommen gerade rechtzeitig in den Genuss des Orgelspiels. 
  • Dolmen  – Wenn Sie sich in südöstliche Richtung von Ærøskøbing begeben, werden Sie in einer Distanz von etwa sieben Kilometern Dolmen betrachten können – im Dänischen wird das aus imposanten Steinblöcken errichtete Konstrukt auch als "Dysse" bezeichnet. Ein Dolmen befindet sich in Nørhald, das in der Nähe von Vinstrup liegt. Generell wird dieser Steinbau als ehrenvolle Bestattung verstanden. 
  • Ganggrab – Lindsbjerg Dysse (im Dänischen: Lindsbjerg Bakke) ist kein Dolmen, sondern eine Megalith-Anlage, die eines der raren Doppelganggräber der süddänischen Inseln. Östlich von Kalvehave im Südosten Ærøs stoßen Sie auf das Doppelganggrab im Langhügel. Ganggräber wurden vorrangig in Dänemark, Skandinavien, Deutschland und auch vereinzelt in Frankreich sowie den Niederlanden gefunden. 
  • Strandhäuser in Rot, Gelb, Grün, Blau – Colorblocking auf Ærøskøbing. Die Strandhäuser ermöglichen wundervolle Momente in Kreise der Liebsten. Familie und Freunde kommen hier zusammen, um z. B. die Feuer an Mittsommer in gemeinsamer Runde zu erleben oder einfach dem überragenden Sonnenuntergang beizuwohnen. Sie finden die bunten Strandhäuser an Vesterstrand (Ærøskøbing) und Erikshale (in Marstal). 

Übrigens … in den Strandhäuschen von Ærøskøbing auf Ærø wird streng auf Strom- und Wasserversorgung verzichtet. Mit diesem Traditionsbewusstsein fühlt es sich doch fast wie früher an.